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Inlaybrücke zum Ersatz eines Zahnes
Eine klassische Situation für eine Inlay Brücke...ein fehlender Zahn, der Zahn davor und der Zahn hinter der Lücke haben schon Füllungen, aber die Defekte sind nicht so groß, das man eine komplette Überkronung vornehmen müsste. In der Ganzheitlichen Zahnmedizin ist der Erhalt gesunder Zahnsubstanz oberstes Gebot, im Gegensatz dazu wird die Wurzelfüllung, also der Erhalt eines toten Zahnes abgelehnt. Tote Zähne gelten in der ganzheitlichen Zahnmedizin als permanenter Störfaktor. Es gibt hierzu zahllose Veröffentlichungen, die Schulmedizin sieht das ganz anders, es gibt dort Zahnärzte die sich auf dieses Gebiet spezialisiert haben, das sind die Endodontologen, ihr Spezialgebiet heißt
►Endodontologie. (Link Wikipedia)
Krasser können Schulmedizin und ganzheitliche Zahnmedizin nicht aufeinanderprallen, wie in diesem Teilbereich der Zahnheilkunde. Bitte informieren Sie sich selbst zu diesem Thema, wir als Zahntechniker und unserem Themenschwerpunkt ganzheitlicher Zahnersatz wollen hier bewusst keine Stellung beziehen, wir sind keine Zahnärzte,
Wir sind auch nicht der Patient, der letztendlich entscheiden muss, wem er sich bei seiner Zahnbehandlung anvertraut.
Die Inlaybrücke in der ganzheitlichen Zahnmedizin ist insofern von Bedeutung, das eben der Versuch gemacht wird, gesunde Zahnsubstanz solange wie möglich zu erhalten. Die Fläche die ich für ein Inlay präparieren muss, also aus dem Zahn ausschleifen muss, ist kleiner als wenn ich eine Präparation für eine Krone vornehme. Also schone ich Zahnsubstanz, die es später ermöglicht, wenn nötig, immer noch eine Krone auf diesen Zahn zu machen.
Ein bekannter ganzheitlicher Zahnmediziner hat einmal gesagt: „…Ganzheitliche Zahnmedizin
fängt mit der Präparation an, so viel wie nötig, und so wenig wie möglich!“
Das Problem mit der Inlaybrücke in der Vergangenheit war, das sie in Gold ausgeführt werden musste. Gold ist ein Metall das, entgegen allgemeiner Meinung, leider nicht von allen Menschen vertragen wird.
Gerne wäre man bei der Inlaybrücke auf keramische Materialien ausgewichen, aber bis vor kurzem gab es kein Keramikmaterial das diese Belastungen auf Dauer ausgehalten hat.
Fast alle Inlaybrücken aus normaler Keramik sind schlichtweg gebrochen.
Dann kam ein neues Material auf den Markt, die ►Zirkonkeramik, der sogenannte weiße Stahl. Hier hatte man die nötige Härte und Bruchfestigkeit, um dieses Material als Gerüst für eine Inlaybrücke zu verwenden.
Allerdings gibt es hier auch eine Einschränkung, und zwar der ►Kleber für die Inlaybrücke. Die Kleber für Keramikkronen sind sogenannte Kompositkleber, chemisch äußerst aktive Substanzen, die sehr skeptisch von ganzheitlichen Zahnmedizinern gesehen werden.
Man kann eine Inlaybrücke auch mit einem Steinzement (Harvard) und ähnlichem befestigen, aber nur wenn das Inlay in einer bestimmten Form präpariert werden kann. Sonst muss man auf Kompostie ausweichen, was nicht gerne gemacht wird, und bei einer Testung von den vielen Patienten nicht vertragen wird. Manche ganzheitlichen Zahnmediziner lehnen Komposite rundweg ab, andere akzeptieren unter Vorbehalt.
Generell ist die zirkonarmierte Keramikrestauration ein Quantensprung in der Zahnmedizin.
Sie hat so deutliche Vorteile gegenüber der konventionellen Vollkeramik, das diese
Technik wahrscheinlich bald gar nicht mehr angeboten wird, und das in einem Zeitraum
von noch nicht einmal 10 Jahren. Im Speziellen hat diese Technik die Möglichkeiten
im Bereich ganzheitlicher Zahnersatz und ganzheitliche Zahnmedizin enorm erweitert.
Abgesehen davon, das kein Metall mehr verwendet werden muss, ist dieses Material besonders interessant im Bereich Lückenschluss durch eine Inlaybrücke oder einer Marylandbrücke, das ist eine Art Inlaybrücke für den Frontzahnbereich. Seite zur ►Marylandbrücke
Die enorme Stabilität, die geringe Thermoleitfähigkeit des Materials, die Möglichkeit der konventionellen Zementierung, sowie die Röntgenopazität sprechen für sich, machen neue Lösungen im Bereich Lückenschluss möglich.
Wir haben einen Artikel mit einer dokumentierten Patientenarbeit veröffentlicht. Hier werden für den zahnmedizinischen Laien gut verständlich die Fertigungsschritte einer zahntechnischen Arbeit, von der Ausgangssituation bis zur Zementierung, erläutert.
Hier geht es zum Artikel ►„Ganz in Weiss“ Artikel aus dental dialogue 6. JAHRGANG 2005. Wir waren damit das erste Labor in Deutschland, das eine solche Arbeit in einem angesehen Fachblatt veröffentlicht hat.
Generell muss man festhalten, das die ganzheitliche Zahnmedizin wesentlich innovativer als die Schulmedizin ist. Sie muss immer nach neuen Wegen suchen, um den ganzheitlichen Anspruch und den funktionalen Anforderungen gerecht zu werden. Zirkon ist von einem ganzheitlichen Zahnarzt in die Zahnmedizin eingeführt worden.
Der Artikel wurde 2005 veröffentlicht, Zeitpunkt der Erstellung dieser Webseite ist Januar 2010.
Die Inlaybrücke, obwohl im Kauzentrum, also mit den höchsten Kaudruckbelastungen, ist immer noch intakt!
Forum Dialog ganzheitlicher Zahnersatz
Zirkongerüst der Inlaybrücke
Fertige Inlaybrücke mit Zirkonarmierung