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Kunststoffe, häufig eingesetzt und häufige Folge: Kunststoffallergie!
Kunststoffe spielen im Bereich der zahntechnischen und zahnmedizinischen Materialien eine enorm wichtige Rolle.
Nur Sie lassen sich so variabel verarbeiten wie wir es für unsere unikaten Werkstücke benötigen, und gleichzeitig sind Sie gemessen an Metall extrem leicht. Diese Eigenschaften sind vor allem verantwortlich dafür, das wir soviel Kunststoffe im Mund haben, und damit leider auch die Kunststoffallergie.

Kunststoffe werden eingesetzt, wenn es um herausnehmbaren Zahnersatz geht, aber auch als Verblendmaterial für Kronen und Brücken. Also löst nicht nur eine Prothese vielleicht eine Kunststoffallergie aus, sondern auch die mit Kunststoff verblendeten Kronen und Brücken können ebenfalls für die Kunststoffallergie verantwortlich sein.
Ferner sind faktisch alle industriell gefertigten Zähne, die wir bei der Herstellung von Prothesen benötigen, aus Kunststoff.
Dieser Kunststoff ist aber so hoch vernetzt, das es mit diesem Kunststoff im Mund so gut wie keine Probleme gibt, ausschließen kann man eine Kunststoffallergie aber nicht ganz.
Im ganzheitlichen Bereich werden gelegentlich, wenn eine Kunststoffallergie vorliegt, inklusive dem Kunststoff der künstlichen Zähne, künstliche Zähne aus Keramik eingesetzt. Aber eine Kunststoffallergie auf Prothesenzähne ist wirklich selten der Fall, da wie erwähnt, die industriell hergestellten Zähne so hoch verdichtet und vernetzt sind, das sie selten eine Kunststoffallergie auslösen. Abgesehen davon gibt es nur noch zwei große Hersteller, die konfektionierte Keramikzähne im Angebot haben.
Wenn Kronen oder Brücken verblendet werden, sodass sie dem natürlichen Zahn ähneln, muss gelegentlich auch Kunststoffverblendmaterial benutzt werden,
Hier bringen wir also wieder einen Kunststoff in den Mund ein, der nicht immer vertragen wird, also eine Kunststoffallergie sehr wohl auslösen kann.
Wenn wir Kunststoff als Verblendmaterial für Kronen und Brücken benötigen dann für sogenannte Kombiarbeiten. Da die Kronen bei Kombiarbeiten auch noch andere Funktionen erfüllen müssen, und hierdurch bedingt gewisse Anteile in Metall gefertigt werden, muss der sichtbare Teil mit einem zahnfarbenen Material „verblendet“ werden, und das kann je nach Fall, eben auch Kunststoff sein.
Der Haupteinsatzbereich von Kunststoff in der Zahntechnik , und damit große Mengen
Kunststoff im Mund, ist die Verwendung als Basismaterial für Prothesen und Prothesenteile,
hier beobachten wir auch am häufigsten die Kunststoffallergie.
In geringeren Mengen verwenden wir Kunststoff als Verblendmaterial für bestimmten herausnehmbaren Zahnersatz.
Klassisch ist z.B. die Verwendung von Kunststoff als Verblendmaterial bei sogenannten Teleskoparbeiten.
Hier wird noch mit Kunststoff verblendet, mit einem gewissen Risiko einer Kunststoffallergie, obwohl man dies auch mit Keramik machen könnte, aber der Risikofaktor ist sehr hoch. Bei jeglicher Art von Zahnersatz, der herausnehmbar ist, muss man einkalkulieren, das eine solche Arbeit, z.B. beim Reinigen, auch mal zu Boden fällt.
Da diese Reinigung häufig im Bad ausgeführt wird, wäre der Boden ein Fliesenbelag. Wenn hier eine keramikverblendete Arbeit zu Boden fällt, wird mit Sicherheit ein Schaden an der Arbeit entstehen, sofern die Verblendung aus Keramik ist. Kunststoff ist da weniger empfindlich, und übersteht einen solchen Sturz meist unbeschadet.

Das Bild der beiden Kunststoffprothesen zeigt den Einsatz von Kunststoff im Mund, und auch die Menge, die mit Prothesen an Kunststoff in den Mund eingebracht wird. Mit konventionellen Kunststoffen gibt es sehr häufig Probleme, eben Kunststoffallergie, sodass wir diese Kunststoffe überhaupt nicht verarbeiten.
Wir arbeiten mehrheitlich mit zwei Kunstoffen, einmal ►Sinomer und für besondere Fälle mit ►Valplast, beides hypoallergene Kunststoffe.
Kunststoffallergie bei den Trägern solcher Prothesen ist sehr, sehr selten, aber auch nicht gänzlich ausgeschlossen. Es sind dann wieder deren Inhaltsstoffe, die eine Allergie auslösen, auch eine Kunststoffallergie, aber auf einen anderen Stoff.
Es sind eben chemische Hightechprodukte, Kunststoffe bereiten häufig Probleme und Unverträglichkeitsreaktionen bei Ihren Trägern.
Gleich vorweg, bevor die Frage kommt, warum Kunststoff denn überhaupt verarbeitet wird, wenn er doch häufig eine Kunststoffallergie auslöst.
Wir können zur Zeit auf Kunststoff als Material nicht verzichten.
Zahnprothesen werden sicher noch lange Zeit mehrheitlich aus Kunststoff bestehen, ergo werden wir gezwungen sein, Kunststoff in den Mundraum einzubringen., ergo haben wir mit der Kunststoffallergie zu kämpfen.
Die Frage ist also nur, welchen Kunststoff man verwendet, den es gibt viele verschiedene Kunststoffe.
Mit modernen hypoallergenen Kunststoffen lässt sich eine Kunststoffallergie weitgehend vermeiden.
Es gibt jede Menge Seiten im Internet, die das Thema Kunststoffallergie vertiefen. Wir empfehlen keinen Kunststoff ungeprüft, also individuell getestet, zu verwenden. Besuchen Sie das Patientenforum ►symptome.ch und informieren Sie sich zum Thema Kunststoffprothese, Kunststoffallergie und Kunststoffe im Mund.
Infos zu Methylmethacrylat, Basis für die meisten konventionellen zahntechnischen Kunststoffe, und häufigster Auslöser der Kunststoffallergie, finden Sie beim Verband der deutschen Dentalindustrie. Hier der ►Link
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